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(18.07.2011) WINDSCHIRM AUF DEM SCHALLPEGELMESSGERÄT
Ein Windschirm ist ein sehr nützliches Zubehörteil und es gibt einige Gründe, warum er auch verwendet werden sollte:
1. Um den Einfluss von Wind und Luftströmungen am Mikrofon zu minimieren.
2. Um das Mikrofon vor Beschädigungen zu schützen.
3. Um die Mikrofonkapsel vor Verunreinigungen zu schützen.
1. Um den Einfluss von Wind und Luftströmungen am Mikrofon zu minimieren
Mikrofone sind hochsensible Bauteile, die dazu entwickelt wurden, Schwankungen des Luftdrucks zu messen. Diese Schwankungen können sehr, sehr klein sein oder auch ziemlich groß, wenn der Schalldruckpegel zum Beispiel über 140 dB beträgt. Ein Mikrofon herzustellen, dass diesen gesamten Bereich erfassen kann, ist eine echte Herausforderung und macht das Mikrofon eben auch empfindlich gegen Wind. Das spielt insbesondere bei Messungen im Freien eine große Rolle und der Windschirm sollte hier benutzt werden, um den Einfluß des Windes auf die Messergebnisse so gering wie möglich zu halten.
Der mit unseren gängigen Handschallpegelmessern gelieferte Windschirm UA:237 wurde so entwickelt, dass er die Luftdruckschwankungen die durch die Schallpegelschwankungen entstehen, passieren lässt, während er die Turbulenzen, die durch Wind am Mikrofon entstehen, deutlich reduziert. Wenn Sie also keinen Windschirm benutzen: Sind Sie sicher, dass Sie den Pegel messen, den Sie messen wollen, und nicht das Geräusch des Windes, der das Mikrofon trifft?
Um das an einem Beispiel zu illustrieren, haben wir einen normalen Schreibtischventilator und ein optimus ? Schallpegelmeßgerät genommen und damit einige Messungen durchgeführt. Der Aufbau und die Durchführung der Messung halten wissenschaftlichen Kriterien natürlich nicht stand, da es sich ja hier wirklich nur um eine Messung zur Verdeutlichung des oben gesagten handelt. Aber auch dieser einfache Aufbau brachte bereits deutliche Ergebnisse zu Tage:
Das optimus ? Schallpegelmeßgerät wurde auf einem Stativ montiert und der Abstand zwischen dem Ventilator und dem Mikrofon wurde auf 0,5 mtr. eingerichtet. Nach der Kalibrierung machten wir vier Messungen sowie eine Messung des Hintergrundgeräusches (ohne den laufenden Ventilator), um sicherzustellen, dass der Umgebungsschallpegel gleichmäßig und mindestens 30dB unter dem des eingeschalteten Ventilators war. Dann wurden die Messungen durchgeführt:
1. optimus vor dem Ventilator ? kein Windschirm
2. optimus 90° neben dem Ventilator ? kein Windschirm
3. optimus mit UA:237 Windschirm
4. optimus mit einem high-peformance 90mm Outdoor Windschirm mit hygroskopischer Oberflächenbeschichtung
Dabei wurden folgende Ergebnisse erzielt:
Messung 1: 74,7 dB(A) Leq über 20 sec
Messung 2: 52,4 dB(A) Leq über 20 sec
Messung 3: 53,8 dB(A) Leq über 20 sec
Messung 4: 53,8 dB(A) Leq über 20 sec
Obwohl es sich dabei um einen sehr einfachen Versuchsaufbau handelt wird schon deutlich, dass die beiden Windschirme den Schallpegel vom Ventilator um etwas über 20 dB(A) verringern. Das ohne Windschirm gemessene Geräusch ist ein Gewirr von Geräuschen, die zum einen von der Mechanik des Ventilators, wie dem Motor, erzeugt werden und zum zweiten der Rotorblätter, wenn sie sich drehen und dritten dem ,das erzeugt wird, wenn der erzeugte Wind um das Mikrofon verwirbelt wird.
Was wir ja aber wirklich wissen wollen, ist doch das Geräusch des Ventilators und nicht das der Luft! Durch die Benutzung des Windschirmes, erreichen wir genau das, wie wir hoffentlich an unserem kleinen Beispiel verdeutlichen konnten.
(Wird fortgesetzt)
1. Um den Einfluss von Wind und Luftströmungen am Mikrofon zu minimieren.
2. Um das Mikrofon vor Beschädigungen zu schützen.
3. Um die Mikrofonkapsel vor Verunreinigungen zu schützen.
1. Um den Einfluss von Wind und Luftströmungen am Mikrofon zu minimieren
Mikrofone sind hochsensible Bauteile, die dazu entwickelt wurden, Schwankungen des Luftdrucks zu messen. Diese Schwankungen können sehr, sehr klein sein oder auch ziemlich groß, wenn der Schalldruckpegel zum Beispiel über 140 dB beträgt. Ein Mikrofon herzustellen, dass diesen gesamten Bereich erfassen kann, ist eine echte Herausforderung und macht das Mikrofon eben auch empfindlich gegen Wind. Das spielt insbesondere bei Messungen im Freien eine große Rolle und der Windschirm sollte hier benutzt werden, um den Einfluß des Windes auf die Messergebnisse so gering wie möglich zu halten.
Der mit unseren gängigen Handschallpegelmessern gelieferte Windschirm UA:237 wurde so entwickelt, dass er die Luftdruckschwankungen die durch die Schallpegelschwankungen entstehen, passieren lässt, während er die Turbulenzen, die durch Wind am Mikrofon entstehen, deutlich reduziert. Wenn Sie also keinen Windschirm benutzen: Sind Sie sicher, dass Sie den Pegel messen, den Sie messen wollen, und nicht das Geräusch des Windes, der das Mikrofon trifft?
Um das an einem Beispiel zu illustrieren, haben wir einen normalen Schreibtischventilator und ein optimus ? Schallpegelmeßgerät genommen und damit einige Messungen durchgeführt. Der Aufbau und die Durchführung der Messung halten wissenschaftlichen Kriterien natürlich nicht stand, da es sich ja hier wirklich nur um eine Messung zur Verdeutlichung des oben gesagten handelt. Aber auch dieser einfache Aufbau brachte bereits deutliche Ergebnisse zu Tage:
Das optimus ? Schallpegelmeßgerät wurde auf einem Stativ montiert und der Abstand zwischen dem Ventilator und dem Mikrofon wurde auf 0,5 mtr. eingerichtet. Nach der Kalibrierung machten wir vier Messungen sowie eine Messung des Hintergrundgeräusches (ohne den laufenden Ventilator), um sicherzustellen, dass der Umgebungsschallpegel gleichmäßig und mindestens 30dB unter dem des eingeschalteten Ventilators war. Dann wurden die Messungen durchgeführt:
1. optimus vor dem Ventilator ? kein Windschirm
2. optimus 90° neben dem Ventilator ? kein Windschirm
3. optimus mit UA:237 Windschirm
4. optimus mit einem high-peformance 90mm Outdoor Windschirm mit hygroskopischer Oberflächenbeschichtung
Dabei wurden folgende Ergebnisse erzielt:
Messung 1: 74,7 dB(A) Leq über 20 sec
Messung 2: 52,4 dB(A) Leq über 20 sec
Messung 3: 53,8 dB(A) Leq über 20 sec
Messung 4: 53,8 dB(A) Leq über 20 sec
Obwohl es sich dabei um einen sehr einfachen Versuchsaufbau handelt wird schon deutlich, dass die beiden Windschirme den Schallpegel vom Ventilator um etwas über 20 dB(A) verringern. Das ohne Windschirm gemessene Geräusch ist ein Gewirr von Geräuschen, die zum einen von der Mechanik des Ventilators, wie dem Motor, erzeugt werden und zum zweiten der Rotorblätter, wenn sie sich drehen und dritten dem ,das erzeugt wird, wenn der erzeugte Wind um das Mikrofon verwirbelt wird.
Was wir ja aber wirklich wissen wollen, ist doch das Geräusch des Ventilators und nicht das der Luft! Durch die Benutzung des Windschirmes, erreichen wir genau das, wie wir hoffentlich an unserem kleinen Beispiel verdeutlichen konnten.
(Wird fortgesetzt)